Ganz groß waren die Kleinen des Akkordeon-Orchesters beim Nachwuchskonzert. 80 junge Musiker zwischen sieben und 23 Jahren spielten in der Bröltalhalle - neben Akkordeons erklangen dabei Gitarren, Klarinetten und Schlagzeug. Unter Leitung von Anneliese Schumacher lud das Jugendorchester zu einem „Bummel über den Rummel“ ein und stellte bunte Stücke wie „Geisterbahn“ und „Kettenkarussell“ vor. Mit Hilfe einer „Zeitmaschine“, die - wie sämtliche Requisiten des Konzerts - von den Kindern selbst gebastelt und gebaut worden war, begann im Anschluss eine „musikalische Zeitreise“, deren erste Station die Steinzeit war. Während hier Trommelrhythmen laut wurden, trat später der Benediktinermönch Guido von Arezzo auf und berichtete dem Publikum von den auf ihn zurückgehenden Neuerungen und Entwicklungen im Bereich des Notensystems. Wieder blinkte und heulte die Zeitmaschine und stoppte dann im Märchenwald. Die kleinsten Musiker traten hier in den Rollen von Dornröschen, Rumpelstilzchen, Rapunzel und Frau Holle auf. Mit kurzen Sprechrollen und viel Witz bereicherten die kleinen Schauspieler das musikalische Programm. Aber auch Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart traten auf die Bühne. Einen musikalischen Einblick in die jeweiligen Werke boten zwei Solistinnen am Klavier. Mit modernen und swingenden Rhythmen unterhielt das Jugendorchester, dessen Mitglieder 17 bis 23 Jahre alt sind, unter der Leitung von Ulrich Stommel. Außerdem zeigten Solisten an Querflöte, Keyboard und Akkordeon, was sie im Rahmen der mehr als sechsmonatigen Konzertvorbereitung gelernt hatten. Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 30.11.2007, Barbara Kreuzer
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