In die katholische Kirche St. Severin in Ruppichteroth hatten die Pfarr – Cäcilien – Chöre aus Ruppichteroth und Schönenberg, sowie das Akkordeon Orchester jmk Ruppichteroth am Vorabend der Heiligen Nacht geladen. Und das Publikum folgte dieser Einladung zahlreich. Mit einem abwechslungsreichen Programm gestalteten die Musiker einen musikalisch-besinnlichen Abend. Der Schönenberger Kirchenchor eröffnete das Konzert und stimmte mit „Es ist ein Ros entsprungen“ auf die bevorstehenden Festtage ein. Auch der Ruppichterother Kirchenchor ließ mit „Wir wünschen euch frohe Weihnacht“ die Vorfreude auf das Fest wachsen. Neben bekannten Weihnachtsliedern, so zum Beispiel die vom Akkordeon Orchester gespielte „Schlittenfahrt“, wurden auch klassische Melodien dargeboten. Im Mittelpunkt stand dabei die Klarinettistin Annika Trost, die in beeindruckender Weise ihr Instrument beherrschte und dabei sowohl im Zusammenspiel mit dem Akkordeon Orchester bei einem „Concertino für Orchester & Soloklarinette“ von C.M. von Weber, als auch im Duett mit dem Klavier mit Melodien von Mozart und Rheinberger brillierte. Neben einer sinfonischen Orgel – Improvisation, gespielt von Martin Blumenthal, brachte sich auch das Publikum bei gemeinsam gesungenen Liedern in das Programm ein. Zum Abschluss des gelungenen Konzertabends boten dann die Chöre und das Orchester gemeinsam „Tochter Zion“ und „Engel haben Himmelslieder“ dar und wurden nur unter weiteren Zugaben vom Publikum aus dem Konzertabend verabschiedet. Das Publikum zeigte sich bei der Türkollekte beeindruckt – sowohl vom dargebotenen Programm, als auch von den Worten von Frau Delling, der Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Much – Ruppichteroth – Seelscheid. Zugunsten dieses gemeinnützigen Vereins wurde die gesamte Türkollekte gespendet. Dank der Großzügigkeit des Publikums kamen auf diese Weise rund 1000 Euro zusammen. Geld, das der Hospizdienst sehr gut gebrauchen kann. 14 Ehrenamtliche begleiten in den drei Ortschaften Sterbende und Schwerkranke, sowie deren Angehörigen auf ihrem letzten Lebensweg. „Weil Sterben auch Leben ist“ – lautet der Leitspruch der Hospizdienstler. Menschen, die nicht in ebenso unbeschwerter Weise wie wir das Weihnachtsfest feiern konnten, wird auf diese Art geholfen: durch Pflege, persönliche Begleitung und Gespräche. Zum Abschluss gilt es den Initiatoren des Konzertabends, Martin Blumenthal und Ulrich Stommel, besonders zu danken. Ein Dank gilt auch dem Publikum für den herzlichen Applaus und die großzügigen Spenden, dem Hospizdienst für die geleistete und noch zu leistende Arbeit und den Musikern, die den Abend gemeinsam gestaltet haben.
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